Gültigkeitsdatum: 30th January 2026
FetishFinder respektiert die Privatsphäre seiner Nutzer und hält sich dabei an geltende Gesetze. Wir geben Nutzerinformationen nur im Rahmen eines gültigen Rechtsverfahrens, in Übereinstimmung mit geltendem Recht oder in Notfällen mit Lebensgefahr oder der Gefahr schwerer Körperverletzung weiter.
Diese Richtlinie gilt ausschließlich für Strafverfolgungsbehörden und staatliche Stellen. Privatpersonen, Zivilkläger und andere nichtstaatliche Antragsteller müssen den ordentlichen Rechtsweg beschreiten.
FetishFinder benötigt ein gültiges und rechtsverbindliches Verfahren, bevor nicht-öffentliche Nutzerinformationen offengelegt werden, außer in Notfällen. Beispiele hierfür sind:
Vorladung – kann die Offenlegung grundlegender Abonnenteninformationen erzwingen.
Gerichtsbeschluss – kann die Offenlegung von Kontoaufzeichnungen oder Transaktionsdaten erzwingen.
Durchsuchungsbefehl – erforderlich für die Offenlegung gespeicherter Inhalte wie hochgeladener Dateien oder privater Kommunikation.
Wir werden Anfragen ablehnen oder einschränken, die zu weit gefasst sind, keine Rechtsgrundlage haben oder gegen geltendes Recht verstoßen.
Wenn die Strafverfolgungsbehörden der Ansicht sind, dass ein Notfall mit unmittelbarer Lebensgefahr oder der Gefahr schwerer Körperverletzung eine Offenlegung ohne Gerichtsverfahren erfordert, können sie einen Eilantrag stellen. Anträge müssen folgende Kriterien erfüllen:
Muss von einem vereidigten Polizeibeamten eingereicht werden.
Fügen Sie eine Beschreibung der Art des Notfalls hinzu.
Nennen Sie die konkreten angeforderten Informationen und begründen Sie deren Notwendigkeit.
FetishFinder prüft Notfallanfragen individuell.
FetishFinder ist ein in den USA ansässiges Unternehmen. Für Anfragen aus dem Ausland ist in der Regel die Nutzung geeigneter internationaler Kanäle, wie beispielsweise Rechtshilfeabkommen, erforderlich, sofern geltendes Recht nichts anderes zulässt.
Die Strafverfolgungsbehörden können gemäß 18 U.S.C. § 2703(f) einen Antrag auf Datensicherung stellen, um bestimmte Kontodatensätze bis zum Eingang einer gerichtlichen Anordnung zu sichern. FetishFinder speichert Daten bis zu 90 Tage lang; eine Verlängerung um weitere 90 Tage ist auf erneuten Antrag möglich.
Sofern dies nicht gesetzlich oder durch Gerichtsbeschluss untersagt ist, kann FetishFinder betroffene Nutzer benachrichtigen, bevor ihre Daten an die Strafverfolgungsbehörden weitergegeben werden, um ihnen die Möglichkeit zu geben, gegen die Anfrage Widerspruch einzulegen.
Alle Anfragen sind zu richten an:
PACTM LLC
Zu Händen der Rechtsabteilung
318 North Carson Street #208
Carson City, NV 89701
Vereinigte Staaten
[email protected]
Anfragen müssen Folgendes enthalten:
Name und Kontaktdaten der Agentur.
Name und Dienstausweisnummer des anfragenden Beamten.
Beschreibung der Rechtsgrundlage, auf der der Antrag beruht.
Spezifische Informationen werden angefordert (z. B. Benutzername, Inhalts-URL, Datumsbereich).
Soweit gesetzlich zulässig, kann FetishFinder die Erstattung der Kosten verlangen, die im Zusammenhang mit der Beantwortung von Anfragen der Strafverfolgungsbehörden entstehen.
Diese Richtlinie kann jederzeit aktualisiert werden. Die jeweils aktuellste Version wird auf der FetishFinder-Website veröffentlicht.